Monte-Alba für die Freunde der Berge

Monte-Alba ist das Kürzel für eine Montenegro-Albanien Expedition! Montenegro galt lange Zeit als Geheimtipp unter den Individual-Reisenden. Doch dieser Reiz verliert sich für die meisten Touristen langsam, weil viele interessante Ziele im Fokus des Pauschaltourismus stehen. Gut, dass wir 4x4 Fahrzeuge fahren und uns so abseits dieser Gegenden bewegen, um die unverdorbene Ursprünglichkeit zu finden, die uns so wichtig ist. Albanien liegt ja nun in unmittelbarer Nachbarschaft und erfreute sich eines Rufes, der jeden vernünftigen Touristen dem Land fern hielt. Hier übertrieb man aber maßlos, denn gerade in Albanien genoss ich herzliche Gastfreundschaft und eine wirklich gewaltig faszinierende Bergwelt. Diese Tour bietet Off-Road Freunden Möglichkeit, das eigene Fahrzeug über hunderte Kilometer nicht asphaltierte Bergpfade- und Pässe zu bewegen und zu erproben. Außerdem wollen wir die imposante Kulisse mit Ruhe auf uns wirken lassen und haben Zeit genug einkalkuliert, um uns an besonderen Plätzen zu erholen. Wegen der Enge der Wege und der Dauerbelastung ist diese Tour nicht für Fahrzeuge mit Wohnkabine geeignet. Hiervon ausgenommen sind leichte, sportliche Aufbauten, wie z.B. Four-Wheel Camper. Die maximale Anzahl der Teilnehmerfahrzeuge liegt bei 5 Geländewagen.

Ablauf:

Anreise Tag 1

Die Anfahrt erfolgt in Etappen und es bietet sich Anschlussmöglichkeit ab einem Campingplatz in Oberwössen (Bayern)

Anreise Tag 2

Heute fahren wir bis Bosnien-Herzegowina und suchen uns einen idyllisches Nachtlager

Expeditionsbeginn

Tag 1

Wir treffen uns am Vormittag mit allen Teilnehmern auf einem Platz hinter dem Grenzübergang bei Scepan Polje (Koordinaten werden bekannt gegeben) und nun geht es auch schon los!



Ein paar Kilometer noch und dann wechselt der Fahrbahnbelag in den Bergen. Über Waldwege durchfahren wir den Durmitor Nationalpark, der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Das stark verkarstete Kalkgebirge mit tiefen Schluchten bietet immer wieder imposante Ausblicke.




 

Unser erstes Ziel liegt im Durmitor Gebirge. Hier verbringen wir die Nacht auf einem schön gelegenen Campingplatz in der Tara-Schlucht.


 




 

Tag 2

Rafting & Snowmountains

Start zur Rafting Tour ist direkt am Camp. Wer nicht teilnimmt, kann sich in der Sonne aalen. Auf den wilden Wogen der Tara bewegen wir uns durch eine der tiefsten Schluchten Europas und blicken aus der Froschperspektive in die grün bewaldeten Hänge. Zwischendurch bleibt auch Zeit für ein erfrischendes Bad im sehr kühlen Nass. Gegen Mittag kehren wir dann zurück und setzen nach einem stärkenden Essen unsere Expedition fort.




OFF-ROAD über Wege, die schon seit Jahren keiner mehr befahren hat. Immer höher führt uns der Pfad, bis in eine Landschaft, wo die zahlreichen hellen Steine, aus der Entfernung betrachtet, wie Schneefelder aussehen. Hier machen wir Rast und richten unser Abendlager ein. Vielleicht können wir sogar am Abend ein wenig mit den Bewohnern eines Bergdorfes plaudern und ein Schnäpschen mit Ihnen trinken.


 

                        Camp in der Wildnis

  


Tag 3

Off-Road über Kollosin nach Plav am See


 

Mit Plav haben wir heute ein ganz besonderes Ziel ins Auge gefasst. Das in Nähe der albanischen Grenze befindliche Städtchen liegt direkt an einem glasklaren Gebirgssee, eingebettet zwischen schützenden Bergriesen. Wir werden sogar ein wenig Zeit haben, dieses Idyll entweder mit Ruhe zu genießen oder uns über steile Wanderwege einen Blick aus der Vogelperspektive zu erkämpfen.

Doch auch der Weg dorthin bedarf unserer Aufmerksamkeit. Zum einen, weil die Landschaft uns verzaubert zum anderen aber auch, weil wir konzentriert über die schmalen Wege fahren müssen, damit uns Arbeit und Aufregung erspart bleibt.

  

    

Tag 4 

Durch das Vermosh Tal in die albanischen Alpen

    



Das Paradies auf Erden, so zumindest empfinden die Albaner diese Region. Und tatsächlich, auch wir können uns der besinnlichen Stimmung nicht entziehen. Es ist diese großzügige Weite der Hochalmtäler, die friedlich dahinziehenden Viehherden und die Gehöfte, die so distanziert zueinander liegen, dass man die Sicherheit der Gemeinschaft spürt, aber nicht durch deren Nähe erdrückt wird. Für einen Moment hinterfragt sicher jeder Reisende die eigenen Wertvorstellungen. Unser Camp richten wir heute auf einem Campingplatz an einem See ein. Wir genießen saubere Sanitäranlagen und eine hervorragende einheimische Küche, denn am nächsten Tag führt unsere Strecke über steile Passwege.




         
   
            


         

 

Tag 5

Das unheimliche Dukagjin-Bergland in den nördlichen albanischen Alpen

Bis vor gar nicht so langer Zeit mieden die Albaner diese Gegend. Dies hatte gute Gründe. Durch die geographische Lage lebten die Bewohner dieser Region sehr lange Zeit fast isoliert und auch der anhaftende Mythos sorgte eher für Abneigung als für Interesse. Das vermutlich aus der vorrömischen Zeit stammende Gewohnheitsrecht, hat sich bis in die Neuzeit erhalten und regelt sehr detailliert das Zusammenleben. Der ethische Begriff der Ehre ist Grundstein für das soziale Miteinander. Blutrache, aber auch positive Dinge, wie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für Gäste, Loyalität und Sicherheit entwickelten sich aus diesen Gesetzen.

 


Gegen frühen Nachmittag erreichen wir T
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und richten uns auf dem Campingplatz ein! Hier kocht der Chef persönlich und mit etwas Glück können wir ein frisch zubereitetes Lamm und den schmakhaften, albanischen Rotwein genießen!



 < Etwa 2 Stunden nach dem Aufbruch gelangen wir an eine hervorragende Stelle für einen zweiten Vormittags-Kaffee! Eine kleine Almwiese lädt zum Verweilen. Leben, wie die Könige! Zumindest erlangt der Begriff "Thron" an dieser Stelle wahrhafte  Bedeutung!

   

 
   
Zahlreiche Wasserfälle, die Dorfkirche und der finstere Blutturm wecken unser Interesse und laden zu Erkundungen ein.
 
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Tag 6
Erst mit dem 4x4 du
rch das kalte Nass und später dann zu Fuss. Wir wandern entlang eines Gebirgsbaches und können uns zwischendurch immer wieder in den klaren Pools erfrischen.




Nach etwa einer Stunde erreichen wir unser Ziel, das "blue eye". Sie fühlen sich an den Spielfilm "Die blaue Lagune" erinnert? Dann hat sich der Fussweg ja gelohnt und wird nicht nur mit einem Bad unter dem Wasserfall belohnt. Wir nehmen uns die Zeit und kommen auf einem aus Holz errichteten Balkon zur Ruhe. Einfach nur dieses Idyll genießen, abschalten und das Rauschen des Wassers in den Ohren klingen lassen.

Kühles, klares Wasser schliff über Jahr- tausende die Felsen rund.

Die junge Dame betreibt mit ihrer Mutter das Restaurant am Wasserfall und bewirtet die Gäste mit heimischen Spezialitäten. 

Durch das Shala Tal über den Kir Pass
 
Über holprige Piste und grüne Höhen durch nasse Täler gelangen wir am Abend hoch oben zu unserem wilden Camp und erfreuen uns an dem beieindruckenden Ausblick und der absoluten Ruhe.

 
   


Tag 7
Heute setzen wir unsere Pass-Überquerung fort und steuern wieder unseren gepflegten Campingplatz in Kopplik an. Endlich wieder Infrastruktur, eine erfrischende Dusche und am Abend heimische Köstlichkeiten. Zwischendurch erfrischen wir uns aber in einem klaren Fluss und legen einen Erholungsstopp ein.




Tag 8
Auf den Spuren Enver Hoxhas
Lange Zeit führte Hoxha die Geschicke des Landes und war im Umgang mit Gegnern und Kritikern nicht gerade zimperlich. Am Nachmittag werden wir auf einem mit Pinien bewaldeten Grund, der zu einem ehemaligen Jagdanwesen Hoxhas gehört, in exponierter Lage Camp beziehen. Oberhalb von uns befinden sich die wild romantisch gelegenen Lura-Seen, deren Besuch uns Pflicht und Freude ist.


Die lange, spannende Anfahrt über viele Gebrigs- pässe bietet immer wieder Überrschungen und Motive für den Einsatz der Kamera!

Die Dame rechts gehört zur Familie, die das Jagd- anwesen betreut und vorbildlich bewirtschaftet. Mit etwas Glück können wir von dem mühevoll Selbstgebackenen probieren.




Lura Seen - Natur pur -


Tag 09
An unserem vorletzten Tag müssen wir unbedingt an den Strand des Drin und uns von der gewaltigen Strömung treiben lassen. Wir gehen es gemütlich und ohne Hast an, genießen ein letztes Mal das fahrerische Abenteuer, die imposanten Ausblicke und suchen uns einen geeigneten, wilden Campplatz.


Tag 10
Noch einmal die Seele baumeln lassen. Am Ufer eines Sees verbringen wir unseren letzten Expeditions-Tag, gehen schwimmen und lassen das Erlebte noch einmal Revue passieren!
Bitte einen Reservetag einkalkulieren (Tag 11)!

 







Nächste Tour
Juni 2018



 
Teilnahme-Voraussetzungen
- Geländegängiges Fahrzeug mit ausreichender Bodenfreiheit
- Neuwertige Straßenbereifung + 2 Ersatzreifen
  oder
  All-oder Mudterrain Bereifung mit ordentlichen Profil + 1 Ersatzreifen
- Werkzeug und Ausrüstung gemäß Vorgaben (wird mitgeteilt)
- Bergegurte und Schäkel (Befestigungsmaterial)


Preis:
€ 1.500,-- pro Fahrzeug für Führung und Betreuung

In begrenztem Maße stellen wir Plätze für Teilnehmer ohne eigenes Fahrzeug zur Verfügung! (in diesem Jahr nicht mehr möglich!!!)

Schickt mir einfach eine Email und teilt mir mit, wann Ihr mit uns
starten möchtet. Solltet Ihr kein eigenes Fahrzeug besitzen, bitte einen kurzen Hinweis geben.

info@allradexpedition.de


Martin Trier
Tel.   : 02261-7909890
Mobil: 0151-12513970